Griffbereit / Rucksack KiTa: Kindheit und Bildung in der Migrationsgesellschaft

Eine Einwanderungsgeschichte zu haben und mehrsprachig zu sein ist für immer mehr Kinder und Familien in Deutschland der Normalfall.

Um Benachteiligungen abzubauen und alle Kinder optimal zu fördern, ist eine diversitätsbewusste und mehrsprachig ausgerichtete frühe Bildung notwendig.

Die Programme Griffbereit und Rucksack KiTa der Kommunalen Integrationszentren in Nordrhein-Westfalen sind innovative, erfolgreiche Programme, die gezielt die sprachliche Bildung, die Elternbildung und die migrationsgesellschaftliche Öffnung von (Bildungs-)Institutionen unterstützen. Akteure sind dabei Kinder, Eltern und pädagogische Fachkräfte. Kinder mit Einwanderungsgeschichte werden hierbei nicht nur in der deutschen Sprache, sondern gleichzeitig auch in ihrer(n) Familiensprache(n) gefördert. Eltern werden als Experten für die Erziehung ihrer Kinder und das Erlernen der Familiensprachen miteingebunden.

Mit diesen Programmen werden Veränderungsprozesse angestoßen hin zu einer Gesellschaft, die diversitätsbewusst, mehrsprachig, kultursensibel und zur Migrationsgesellschaft offen ist. Im Rahmen des Transferprojektes werden u.a. Landeskoordinierungsstellen in anderen Bundesländern instituiert, welche die Programme vor Ort begleiten, steuern und nachhaltig verankern.

Kooperationspartner
Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen, Bezirksregierung Arnsberg, Landesweite Koordinierungsstelle Kommunale Integrationszentren NRW
Förderprojekte
Griffbereit, Rucksack KiTa
Förderzeitraum
seit 2017
Förderziel
Bundesweite Verbreitung der Programme durch Aufbau von landesweiten Koordinierungsstellen in unterschiedlichen Bundesländern
Einsatz der Fördermittel

Finanzierung der Personal- und Material- sowie Sachkosten für den bundesweiten Transfer

Status
Aktuelle Förderprojekte