Themenanwaltschaft und Modelle guter Praxis für sozialraumorientiert arbeitende Kinder- und Familienzentren

Kindertageseinrichtungen sind ideale Orte, um Familien zu erreichen. Die zunehmende Vielfalt an Bedürfnissen von Familien macht ein vielfältiges, wohnortnahes Angebot nötig. Durch die Weiterentwicklung zu Kinder- und Familienzentren können Kindertageseinrichtungen zu zentralen Anlaufstellen für alle Familien im Sozialraum werden.

Solche Zentren nach dem Vorbild der englischen Early Excellence Centers (EEC) zeichnen sich nicht nur durch die Qualität der Kinderbetreuung aus, sondern beziehen auch KiTa-Eltern sowie Eltern aus dem Sozialraum aktiv in ihre Arbeit ein und unterstützen diese bei der Erziehung. Die Vernetzung des Zentrums mit anderen Akteuren (z. B. Therapieangebote, Außenstellen von Behörden, Vereine) ermöglicht ein erweitertes bedarfsgerechtes Angebot für alle Eltern und Kinder. Als Leitidee „Ganzheitliche Bildung im Sozialraum“ (GaBi) haben die Karl Kübel Stiftung und das Felsenweg-Institut den EEC-Ansatz für Einrichtungen und Sozialräume in Deutschland adaptiert.

Die Karl Kübel Stiftung implementiert und entwickelt die GaBi-Leitidee mit dem Ziel einer bundesweiten Verbreitung bereits an mehreren Modellstandorten. Als „Orte guter Praxis“ stehen sie interessierten Besuchern offen, die sich über einen praktischen Einblick in die Arbeit der Einrichtungen von der prozesshaften Umsetzung der Leitidee überzeugen können.

Kooperationspartner
Karl Kübel Stiftung für Kind und Familie
Förderprojekte
Modellstandorte für sozialraumorientiert arbeitende Kinder- und Familienzentren, Themenanwaltschaft für die GaBi-Leitidee
gefördert seit
2013
Förderziel
Qualitätsgesicherte Verbreitung von Kinder- und Familienzentren nach der GaBi-Leitidee
Einsatz der Fördermittel

Finanzierung der fachlichen Begleitung der vorhandenen Modellstandorte, Öffentlichkeitsarbeit

Status
Aktuelle Förderprojekte