Förderprojekte

Ackern schafft Gesundheit und Verantwortung
Ackerdemia e. V.
Kooperationspartner:

Ackerdemia e. V.

Förderprojekte:

GemüseAckerdemie - AckerKita

Gefördert seit:

2017

Förderziel:

Etablierung und Verbreitung des Bildungsprogramms GemüseAckerdemie - AckerKita in Deutschland und Weiterentwicklung des wirkungsorientierten Ansatzes

Einsatz der Fördermittel:

Finanzierung der Kosten für Verbreitung, Qualitätssicherung und Wirkungsmessung

Website:

http://www.gemüseackerdemie.de

Ackern schafft Gesundheit und Verantwortung

Immer weniger Kinder haben Kontakt zur Natur, wissen, wo Lebensmittel herkommen oder haben diese selbst einmal angebaut – während Übergewicht bereits im Kindesalter steigt.

Das praxisorientierte ganzjährige Bildungsprogramm der GemüseAckerdemie schafft durch die gemeinsame Einrichtung eines kitaeigenen GemüseAckers einen regelmäßigen Naturerfahrungsort. Während eines AckerJahres bauen die Kinder etwas 25 verschiedene Gemüsearten auf ihrem eigenen Acker an. Ackerdemia e. V. führt Fortbildungen mit ErzieherInnen durch, konzipiert die Ackerflächen und besorgt die Jungpflanzen. Zusätzlich liefern umfangreiche Bildungsmaterialien grundlegendes Wissen über Anbau, Pflege und Wertschätzung von Gemüse.

Durch das Bewirtschaften eines eigenen KITA-Ackers ermöglicht Ackerdemia e. V. bundesweit allen Kindern die Natur mit allen Sinnen zu erkunden und zu erfahren. Die damit verbundene Bewegung an der frischen Luft sowie der Verzehr von frischem Acker-Gemüse gemeinsam mit den Eltern führt zu einem gesünderen und nachhaltigeren Lebensstil der heranwachsenden Kinder. Die gemeinschaftliche Ackerpflege fördert die sozialen Kompetenzen der Kinder.

Lotsenfunktion für Familien an der Nahtstelle Medizin und Frühe Hilfen
Stiftung Familienorientierte Nachsorge Hamburg SeeYou
Kooperationspartner:

Stiftung Familienorientierte Nachsorge Hamburg SeeYou

Förderprojekte:

Babylotse, Babylotse ambulant

Gefördert seit:

2009

Förderziel:

Bundesweite Verbreitung der Programme Babylotse und Babylotse ambulant

Einsatz der Fördermittel:

Finanzierung eines Transferteams in der Geschäftsstelle in Hamburg

Website:

http://www.babylotse.de

Lotsenfunktion für Familien an der Nahtstelle Medizin und Frühe Hilfen

Allein in Hamburg gibt es über 400 Angebote der Frühen Hilfen für Schwangere und Familien nach der Geburt. Gerade psychosozial hoch belastete Familien erreichen diese Hilfen jedoch oftmals nicht ohne Unterstützung.

In Kliniken mit dem Programm Babylotse werden bei der Anmeldung zur Geburt mögliche psychosoziale Belastungsfaktoren der werdenden Mutter standardisiert erfragt. Sind Belastungsfaktoren erkennbar, erhalten die Familien noch im Krankenhaus ein Gesprächsangebot mit einer Babylotsin – kostenlos und freiwillig. Oft kann dieses Gespräch schon eine erste Orientierung im Hilfesystem bieten. Bei weiter gehendem Bedarf erfolgt eine Vermittlung zu Einrichtungen mit passenden Unterstützungsangeboten. Die Babylotsin motiviert die Familie zur Inanspruchnahme der Hilfsmaßnahmen und versichert sich, dass das Angebot die Familie erreicht hat, ob es hilfreich war und ob weitere Unterstützung nötig ist.

Die ambulanten Babylotsen bieten ein ähnliches Angebot bereits während der Schwangerschaft an: In Kooperation mit niedergelassenen Gynäkologen und Kinderärzten werden in der Schwangerschaftsvorsorge Belastungsfaktoren ermittelt und passende Unterstützung angeboten.

Sozialmedizinische Nachsorge für zu früh geborene und chronisch kranke Kinder
Bundesverband Bunter Kreis e. V.
Kooperationspartner:

Bundesverband Bunter Kreis e. V.

Förderprojekte:

Bunter Kreis

Gefördert seit:

2010

Förderziel:

Auf- und Ausbau weiterer Nachsorgeeinrichtungen in Deutschland sowie Etablierung eines dauerhaft tragfähigen Finanzierungskonzeptes für den Bundesverband

Einsatz der Fördermittel:

Institutionelle Förderung des Bundesverbandes in Augsburg – insbesondere Kosten für Verbreitung Förderung und Qualitätssicherung

Website:

http://www.bunter-kreis-deutschland.de

Sozialmedizinische Nachsorge für zu früh geborene und chronisch kranke Kinder

Jedes Jahr sind mehr als 40.000 Familien in Deutschland davon betroffen, dass ihr Kind zu früh geboren wird, schwer erkrankt, verunglückt oder stirbt. Dies bringt erhebliche seelische, körperliche, soziale und finanzielle Belastungen mit sich. Ohne weiterführende Hilfe drohen erneute Klinikaufenthalte, gescheiterte Therapien oder der Burn-Out der Familie.

Nach der Entlassung aus dem Krankenhaus ist die medizinische Versorgung in der Regel sichergestellt. Allerdings werden die Familien mit der Organisation ihres Alltags alleine gelassen. Die Nachsorgeeinrichtungen, die nach dem Modell Bunter Kreis arbeiten, schließen diese Lücke. Sie begleiten die betroffenen Familien in sozialen und psychologischen Fragen. Der Bundesverband Bunter Kreis vernetzt bundesweit mehr als 80 Nachsorge-Einrichtungen. Sie alle unterstützen schwer und chronisch kranke Kinder und Jugendliche und deren Familien nach der Entlassung aus der Klinik bei der Eingliederung in den Alltag zu Hause.

Hilfen für Kinder aus sucht- und psychisch belasteten Familien
Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln e. V.
Kooperationspartner:

Diözesan-Caritasverband für das Erzbistum Köln e. V.

Förderprojekte:

Chance for Kids

Gefördert seit:

2016

Förderziel:

Qualifizierte (Weiter-) Entwicklung bestehender Hilfsangebote, Etablierung nachhaltiger Kooperationsnetzwerke zwischen Erziehungs- und Suchtberatung sowie systemübergreifende Zusammenarbeit zwischen Jugendhilfe und Gesundheitswesen

Einsatz der Fördermittel:

Finanzierung der Projektkoordination und zusätzlicher Personalressourcen in den Sucht- und Erziehungsberatungsstellen

Website:

Hilfen für Kinder aus sucht- und psychisch belasteten Familien

Zahlreiche Kinder und Jugendliche sind durch eine Sucht- oder psychische Erkrankung eines Elternteils stark belastet. Die negativen Auswirkungen auf den weiteren Lebensverlauf der betroffenen Kinder können teilweise dramatisch sein. Das Projekt "Chance for Kids" trägt dazu bei, Hilfen für Kinder psychisch sowie suchtkranker Eltern (weiter) zu entwickeln. Gefährdete Kinder sollen vermehrt in den Blick der Arbeit von Beratungsstellen rücken und so die notwendige Unterstützung erhalten. Hierfür werden Kooperationen zwischen Erziehungs- und Suchtberatungsstellen auf Ortsebene initiiert. Im Rahmen eines dreijährigen Qualifizierungsprogramms werden konzeptionelle und personelle Verknüpfungen geschaffen und so bestehende Hilfsangebote qualitativ verbessert, die Zugänge zur Zielgruppe ausgebaut sowie vor Ort neue Finanzierungssysteme etabliert. Alle Projektpartner sind in ein Lernnetzwerk eingebunden, das als multiperspektivisches Entwicklungs- und Steuerungsmodell fungiert.

Gruppenangebot zur Stärkung von Erziehungskompetenzen
MAPP-Empowerment gGmbH
Kooperationspartner:

MAPP-Empowerment gGmbH

Förderprojekte:

ELTERN-AG

Gefördert seit:

2008

Förderziel:

Verbreitung des Elternbildungsangebots ELTERN-AG in Deutschland über ein nachhaltiges Social-Franchise-Modell mit degressivem Förderbedarf

Einsatz der Fördermittel:

Institutionelle Förderung der Geschäftsstelle in Magdeburg – insbesondere Kosten für Verbreitung und Qualitätssicherung

Website:

http://www.eltern-ag.de

Gruppenangebot zur Stärkung von Erziehungskompetenzen

Der Einfluss der sozialen Herkunft von Kindern auf ihren späteren Schul- und Ausbildungserfolg sowie die psychische und physische Gesundheit ist nachgewiesenermaßen erheblich. Die ersten Jahre eines Kindes sind die wichtigsten für Gesundheit, Bildung und Teilhabe.

Die ELTERN-AG ist ein praxisorientiertes Empowermentangebot, das sich an Familien in besonders belastenden Lebenslagen richtet. Diese Familien werden durch konventionelle Hilfsangebote nur schwer bis gar nicht erreicht.

In den ELTERN-AG Kursen erarbeiten die Väter und Mütter gemeinsam Lösungen für ihre individuellen Erziehungsherausforderungen. Speziell ausgebildete Kursleiter*innen moderieren die Elterngruppen, in denen zahlreiche Aspekte zu Familie und Kindererziehung behandelt werden, die die Teilnehmenden selbst wählen. Im Mittelpunkt stehen dabei immer der direkte Austausch mit anderen Eltern und die Möglichkeit, Erfahrungen einzubringen und sie gemeinsam in der Gruppe zu diskutieren. Durch Methoden aus Empowerment und Positiver Psychologie lernen die Mütter und Väter, ihre Erziehungskompetenzen zu erkennen, zu nutzen und auszuweiten.

Gesundes Aufwachsen für Kinder mit süchtigen Eltern
Information und Hilfe in Drogenfragen e. V.
Kooperationspartner:

Information und Hilfe in Drogenfragen e. V.

Förderprojekte:

Fitkids

Gefördert seit:

2010

Förderziel:

Qualifizierung von insgesamt 90 Suchtberatungsstellen (mit Schwerpunkt in NRW) im Fitkids-Ansatz

Einsatz der Fördermittel:

Institutionelle Förderung des Qualifizierungsteams in Wesel – insbesondere Kosten für Verbreitung und Qualitätssicherung

Website:

http://www.fitkids.de/

Gesundes Aufwachsen für Kinder mit süchtigen Eltern

Kinder, deren Mütter und/oder Väter süchtig sind, geraten mehr und mehr in den Fokus der Öffentlichkeit. Der Grund hierfür sind in der Regel tragische Todesfälle von Säuglingen und Kleinkindern. Mindestens 50.000 Kinder in Deutschland haben Eltern, die von illegalen Drogen anhängig sind. Die Anzahl ist steigend. Fitkids ist ein Organisationsentwicklungsprogramm für Drogen- und Suchtberatungsstellen. Ziel des Inhouse-Coachings ist, dass im Rahmen der Beratung nicht mehr nur der Betroffene selbst, sondern auch die Kinder in den Blick genommen werden.  Durch die Erweiterung des Arbeitsansatzes ist es möglich, die Kinder als Angehörige mit einem eigenständigen Hilfebedarf wahrzunehmen. In Kooperation mit der Jugend- und Gesundheitshilfe vor Ort werden nachhaltig Handlungsabläufe geschaffen, die den Kindern und ihren Familien adäquate Hilfe anbieten und/oder vermitteln. Damit bekommen sie Zugang zum Hilfesystem und bessere Chancen auf eine gesunde Entwicklung.

Entwicklung kommunaler Sozialräume nach dem „Early Excellence“-Modell
Karl Kübel Stiftung für Kind und Familie / Felsenweg Institut
Kooperationspartner:

Karl Kübel Stiftung für Kind und Familie / Felsenweg Institut

Förderprojekte:

Ganzheitliche Bildung im Sozialraum (GaBi)

Gefördert seit:

2010

Förderziel:

Verbreitung des Beratungsangebots GaBi bis zur finanziellen Unabhängigkeit der Organisation durch ein Einnahmemodell

Einsatz der Fördermittel:

Bei GaBi handelt es sich um ein Beratungsangebot für Kommunen und Träger, das langfristig von den Nutzern selbst finanzieren soll. Mit den Fördermitteln der Auridis wird in der Aufbauphase anteilig das GaBi-Team in Dresden finanziert.

Website:

http://www.ganzheitliche-bildung-im-sozialraum.de/

Entwicklung kommunaler Sozialräume nach dem „Early Excellence“-Modell

Kindertageseinrichtungen sind ideale Orte, um Familien früh und niedrigschwellig zu erreichen. Allerdings bieten viele Einrichtungen häufig nur vereinzelte Unterstützungsangebote (z. B. Elternkurse) an. Viele Potenziale dieser ersten öffentlichen Institution außerhalb der Familie bleiben bisher ungenutzt. Mit einer Weiterentwicklung zu ganzheitlichen Kinder- und Familienzentren können Kindertageseinrichtungen zentrale Anlaufstelle für Familien werden.

GaBi - Ganzheitliche Bildung im Sozialraum versteht sich als Leitidee für eine bedarfsgerechte und familienfreundliche Infrastruktur vor Ort. Das Beratungsangebot richtet sich an Kommunen und Träger, die Einrichtungen nach Vorbild des Early-Excellence-Ansatzes hin zu Familienzentren entwickeln wollen. Das Angebot unterstützt die Partner von der Konzeption bis zur Umsetzung unter besonderer Berücksichtigung der Bedürfnisse der einzelnen Stakeholder und der spezifischen Voraussetzungen des jeweiligen Sozialraums. Dies ermöglicht eine nachhaltige Entwicklung von Kinder- und Familienzentren, die die Bedürfnisse der Familien im Sozialraum in den Blick nehmen.

Griffbereit / Rucksack KiTa: Kindheit und Bildung in der Migrationsgesellschaft
Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (MAIS), Bezirksregierung Arnsberg, Landesweite Koordinierungsstelle Kommunale Integrationszentren NRW
Kooperationspartner:

Ministerium für Arbeit, Integration und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen (MAIS), Bezirksregierung Arnsberg, Landesweite Koordinierungsstelle Kommunale Integrationszentren NRW

Förderprojekte:

Griffbereit, Rucksack KiTa

Gefördert seit:

2017

Förderziel:

Bundesweite Verbreitung der Programme durch Aufbau von landesweiten Koordinierungsstellen in unterschiedlichen Bundesländern

Einsatz der Fördermittel:

Finanzierung der Personal- und Material- sowie Sachkosten für den bundesweiten Transfer

Website:

http://www.kommunale-integrationszentren-nrw.de/fruehe_bildung/programme

Griffbereit / Rucksack KiTa: Kindheit und Bildung in der Migrationsgesellschaft

Eine Einwanderungsgeschichte zu haben und mehrsprachig zu sein ist für immer mehr Kinder und Familien in Deutschland der Normalfall.

Um Benachteiligungen abzubauen und alle Kinder optimal zu fördern, ist eine diversitätsbewusste und mehrsprachig ausgerichtete frühe Bildung notwendig.

Die Programme Griffbereit und Rucksack KiTa der Kommunalen Integrationszentren in Nordrhein-Westfalen sind innovative, erfolgreiche Programme, die gezielt die sprachliche Bildung, die Elternbildung und die migrationsgesellschaftliche Öffnung von (Bildungs-)Institutionen unterstützen. Akteure sind dabei Kinder, Eltern und pädagogische Fachkräfte. Kinder mit Einwanderungsgeschichte werden hierbei nicht nur in der deutschen Sprache, sondern gleichzeitig auch in ihrer(n) Familiensprache(n) gefördert. Eltern werden als Experten für die Erziehung ihrer Kinder und das Erlernen der Familiensprachen miteingebunden.

Mit diesen Programmen werden Veränderungsprozesse angestoßen hin zu einer Gesellschaft, die diversitätsbewusst, mehrsprachig, kultursensibel und zur Migrationsgesellschaft offen ist. Im Rahmen des Transferprojektes werden u.a. Landeskoordinierungsstellen in anderen Bundesländern instituiert, welche die Programme vor Ort begleiten, steuern und nachhaltig verankern.

Stärkung von Elternkompetenzen durch Hausbesuchsprogramme
IMPULS Deutschland Stiftung e. V.
Kooperationspartner:

IMPULS Deutschland Stiftung e. V.

Förderprojekte:

HIPPY & Opstapje

Gefördert seit:

2009

Förderziel:

Verbreitung der Elternbildungsangebote HIPPY und Opstapje in Deutschland über ein nachhaltiges Geschäftsmodell mit degressivem Förderbedarf

Einsatz der Fördermittel:

Institutionelle Förderung der Geschäftsstelle in Bremen – insbesondere Kosten für Verbreitung und Qualitätssicherung

Website:

http://www.impuls-familienbildung.de/

Stärkung von Elternkompetenzen durch Hausbesuchsprogramme

Wer in Deutschland in eine arme Familie geboren wird, macht mit geringer Wahrscheinlichkeit das Abitur. Denn unser Schulsystem setzt voraus, dass Eltern ihre Kinder zu Hause unterstützen, und zwar schon in der Krippen- und Kindergartenzeit. Um bereits an dieser Stelle für mehr Chancengerechtigkeit zu sorgen, bietet IMPULS mit HIPPY und Opstapje zwei nachhaltig wirksame Elternbildungsprogramme an, die sowohl mit den Familien zu Hause als auch in Gruppen arbeiten.

Einerseits wird der kognitive, motorische, sprachliche, sozio-emotionale und kreative Erfahrungsraum der Kinder spielerisch aber gezielt erweitert. Andererseits erhalten die Eltern die Chance, mehr Sicherheit und Selbstvertrauen im Umgang mit ihren Kindern zu entwickeln. Sie werden ressourcenorientiert in ihrer Erziehungskompetenz gestärkt. Die Programme fördern die Entwicklung der Kinder und unterstützen den Bildungsort Familie.

Themenanwaltschaft zu „Early Excellence“ und „Frühkindliche Bildung“
Karl Kübel Stiftung für Kind und Familie
Kooperationspartner:

Karl Kübel Stiftung für Kind und Familie

Förderprojekte:

Lobby-Arbeit

Gefördert seit:

2013

Förderziel:

Qualitätsgesicherte Verbreitung von Kinder- und Familienzentren in Deutschland sowie Ausweitung der Lobbying-Aktivitäten für frühkindlichen Bildung und Bildungsgerechtigkeit

Einsatz der Fördermittel:

Finanzierung von zwei Referentenstellen zur Koordination der intern-fachlichen Prozesse und Modellstandorte sowie für externe Netzwerkarbeit

Website:

https://www.kkstiftung.de/de/index.htm

Themenanwaltschaft zu „Early Excellence“ und „Frühkindliche Bildung“

Kindertageseinrichtungen sind ideale Orte, um Familien mit Unterstützungsangeboten zu erreichen. Die zunehmende Vielfalt an Bedürfnissen von Familien macht ein vielfältiges Angebot an Diensten und Hilfen nötig. Durch die Weiterentwicklung zu Kinder- und Familienzentren können Kindertageseinrichtungen zu zentralen Anlaufstellen für Familien werden.

Solche Zentren nach dem Vorbild der englischen Early Excellence Centers (EEC) zeichnen sich nicht nur durch die Qualität der Kinderbetreuung aus, sondern beziehen auch Eltern aktiv in ihre Arbeit ein und unterstützen diese bei der Erziehung. Die Vernetzung des Zentrums mit anderen Akteuren (z. B. Therapieangebote, Außenstellen von Behörden, Vereine) ermöglicht ein erweitertes bedarfsgerechtes Angebot für Eltern und Kinder.

Die Karl Kübel Stiftung setzt das EEC-Modell mit dem Ziel einer bundesweiten Verbreitung bereits an mehreren Standorten um. Neben der Arbeit mit den Modellstandorten steht die Zusammenarbeit mit Politik und Verwaltung im Mittelpunkt der Strategie.

Hilfen für Kinder aus sucht- und psychisch belasteten Familien
Caritas Sozialdienste Rhein-Kreis Neuss GmbH
Kooperationspartner:

Caritas Sozialdienste Rhein-Kreis Neuss GmbH

Förderprojekte:

Kids im Zentrum, Aufwind

Gefördert seit:

2006

Förderziel:

Überbrückungsfinanzierung zum Erhalt des Angebotes im Rhein-Kreis Neuss

Einsatz der Fördermittel:

Finanzierung von Personal- und Sachkosten zur Durchführung des Angebots

Website:

http://caritas.erzbistum-koeln.de/neuss-cv/kinder_jugend_familien/kids_im_zentr…

Hilfen für Kinder aus sucht- und psychisch belasteten Familien

Sucht- und psychische Probleme von Eltern oder wichtigen Bezugspersonen stellen für Kinder und Jugendliche ein erhebliches Gesundheits- und Entwicklungsrisiko dar. Sie leben in einer permanenten Überforderung, fühlen sich hilflos und schuldig. Sie lernen zu schweigen und den Schein zu wahren, sie halten extreme Stimmungsschwankungen und Auseinandersetzungen aus und schlichten Streit. Häufig übernehmen sie Aufgaben, die von ihren Eltern nicht mehr wahrgenommen werden.

Das Programm Kids im Zentrum / Aufwind bietet altersspezifische Gruppenangebote mit ergänzenden Einzel- und Familiengesprächen. Kids vor Ort leistet zudem aufsuchende Hilfe im Rahmen sozialpädagogischer Familienhilfe.

Motivierende Kurzintervention mit Eltern – ein Schulungsprogramm für Fachkräfte der Frühpädagogik und der Frühen Hilfen
ginko Stiftung für Prävention
Kooperationspartner:

ginko Stiftung für Prävention

Förderprojekte:

Kita-MOVE

Gefördert seit:

2016

Förderziel:

Bundesweite Verbreitung des Schulungsprogrammes Kita-MOVE

Einsatz der Fördermittel:

Finanzierung der Personalkosten für das Transferteam in Mülheim an der Ruhr und transferrelevanter Sachkosten

Website:

http://www.kita-move.de

Motivierende Kurzintervention mit Eltern – ein Schulungsprogramm für Fachkräfte der Frühpädagogik und der Frühen Hilfen

Pädagogische Fachkräfte in den Kitas und im Bereich der Frühen Hilfen nehmen oft Probleme in Erziehungssituationen wahr, durch die die Entwicklung von Kindern gefährdet sein kann. Sie fühlen sich aber häufig verunsichert, das Beobachtete auch den Eltern gegenüber tatsächlich anzusprechen.

Kita-MOVE ist ein seit 2007 in NRW erprobtes und evaluiertes Fortbildungsprogramm in motivierender Gesprächsführung. Pädagogische Fachkräfte lernen, Eltern wertschätzend anzusprechen und ein Vertrauensverhältnis zu ihnen aufzubauen. Gemeinsam werden Lösungen für herausfordernde Erziehungssituationen entwickelt, oder die Eltern werden in unterstützende Angebote vermittelt. Die Kinder profitieren von einer abgestimmten Zusammenarbeit zwischen Eltern und Kita-Fachkräften.

Im Rahmen des Transferprojektes Kita-MOVE baut die ginko Stiftung für Prävention strategische Kooperationen mit Netzwerkpartnern in anderen Bundesländern auf. Fachkräfte des kommunalen Sozialsystems mit Fortbildungsauftrag werden als Kita-MOVE-Trainer ausgebildet und führen im Anschluss Kita-MOVE-Fortbildungen für pädagogische Fachkräfte in Kitas und Frühen Hilfen durch. Die Netzwerkpunkte verankern das Programm im Fortbildungskatalog der Bundesländer und können über den Stamm ausgebildeter Kita-MOVE-Trainer den Fortbildungsbedarf im eigenen Bundesland selbstständig decken.

Auf- und Ausbau kommunaler Präventionsketten in NRW
LVR-Landesjugendamt Rheinland
Kooperationspartner:

LVR-Landesjugendamt Rheinland

Förderprojekte:

Teilhabe ermöglichen – Kommunale Netzwerke gegen Kinderarmut

Gefördert seit:

2010

Förderziel:

Teilhabe und gelingendes Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen durch den Auf- und Ausbau von kommunalen Präventionsketten im Rheinland

Einsatz der Fördermittel:

Anteilige Finanzierung der Personal- und Sachkosten der LVR-Koordinationsstelle Kinderarmut sowie degressive Finanzierung von Netzwerkkoordinationsstellen und Sachkosten bei 39 Jugendämtern im Rheinland

Website:

http://www.kinderarmut.lvr.de

Auf- und Ausbau kommunaler Präventionsketten in NRW

Wie lassen sich die Folgen von finanzieller Armut für das Aufwachsen von Kindern und Jugendlichen vermindern? Diese Leitfrage steht im Mittelpunkt des LVR-Förderprogramms zum Auf- und Ausbau von kommunalen Präventionsketten. Eine Präventionskette verbindet Beratungs-, Erziehungs- und Bildungsangebote für Kinder, Jugendliche und Familien: beginnend mit den Frühen Hilfen bis zum Übergang in Ausbildung und ein selbstbestimmtes Leben. Um dies zu erreichen, müssen die verantwortlichen Akteure aus Kinder- und Jugendhilfe, Gesundheit, Schule und Soziales in Präventionsnetzwerken zusammenarbeiten – koordiniert durch das Jugendamt.

Im Rahmen des LVR-Programms haben 39 Jugendämter solche Koordinationsstellen eingerichtet und bauen ihre Präventionsketten aus. Ab 2017 werden zudem mit ausgewählten Kommunen Instrumente für ein kommunales Wirkungsmonitoring entwickelt.  

Begleitet werden die Jugendämter durch die LVR-Koordinationsstelle Kinderarmut, die überörtlich mit dem NRW-Programm „Kein Kind zurücklassen!“, der Bundesinitiative Frühen Hilfen und den Kommunalen Präventionsketten Niedersachsen kooperiert.

2016 hat der LVR-Landesjugendhilfeausschuss die Verstetigung der LVR-Koordinationsstelle beschlossen und damit die dauerhafte Unterstützung aller Jugendämter im Rheinland abgesichert.  

Bücherboxen für sozial benachteiligte Kinder
Librileo gemeinnützige UG
Kooperationspartner:

Librileo gemeinnützige UG

Förderprojekte:

Librileo

Gefördert seit:

2015

Förderziel:

Bundesweite Verbreitung und Bekanntheit des Angebots Librileo über ein nachhaltiges Geschäftsmodell mit degressivem Förderbedarf

Einsatz der Fördermittel:

Finanzierung der Personal- und Materialkosten für den bundesweiten Transfer und anteilige Unterstützung der Entwicklung der BuT-Plattform

Website:

http://www.librileo-gemeinnuetzig.de

Bücherboxen für sozial benachteiligte Kinder

Alle Kinder brauchen Bücher. Denn Bücher fördern nachweislich die Entwicklung von Sprachvermögen, Wortschatz und Lesekompetenz und prägen die weitere Bildungs- und Lernbiografie von Kindern.

Damit alle Kinder – egal welcher Herkunft – Zugang zu Büchern haben, bringt Librileo mit Hilfe von Bücherboxen regelmäßig Kinderbücher in sozial benachteiligte Familien und motiviert die Eltern durch begleitende Materialien und Vorleseveranstaltungen zur aktiven Nutzung der Bücher. So wird zielgerichtet die frühe Entwicklung guter Lese- und Lernkompetenzen im familiären Umfeld unterstützt – eine wesentliche Grundlage für den Bildungserfolg der Kinder. Durch die Finanzierung über das Bildungs- und Teilhabepaket stehen die Bücherboxen Familien in herausfordernden Situationen kostenfrei zur Verfügung.

Parallel zur Verbreitung der Bücherboxen arbeitet Librileo an einer innovativen Lösung, die den kostenfreien Zugang für die betroffenen Familien zu den Bücherboxen vereinfacht. Ziel ist die Entwicklung einer Plattform, über die der notwendige Prozess für den Abruf der öffentlichen Mittel aus dem Bildungs- und Teilhabepaket erleichtert und leicht verständlich wird.

Ehrenamtlich bereitgestellte Unterkunftsmöglichkeiten für getrennt lebende Eltern am Wohnort des Kindes
Flechtwerk 2+1 gGmbH
Kooperationspartner:

Flechtwerk 2+1 gGmbH

Förderprojekte:

Mein Papa kommt

Gefördert seit:

2014

Förderziel:

Bundesweite Verbreitung des Besuchsangebots innerhalb der Zielgruppe über ein nachhaltiges Finanzierungsmodell mit degressivem Förderbedarf

Einsatz der Fördermittel:

Finanzierung der Personal- und Sachkosten der Organisation Flechtwerk 2+1 für die bundesweite Verbreitung des Programms

Website:

http://www.flechtwerk2plus1.de/

Ehrenamtlich bereitgestellte Unterkunftsmöglichkeiten für getrennt lebende Eltern am Wohnort des Kindes

Pro Jahr sind schätzungsweise 100.000 Kinder unter 10 Jahren von der Trennung der Eltern betroffen. Circa 10 % dieser Kinder leben mindestens zwei Stunden (einfache Fahrt) entfernt von einem Elternteil. Der entfernt lebende Elternteil, der durch die neue Situation zum Kind reisen muss, ist durch die große räumliche Entfernung häufig finanziell und organisatorisch so stark belastet, dass der Kontakt abzureißen droht.

Das bundesweite Besuchsprogramm „Mein Papa kommt“ bietet getrennt von ihrem Kind lebenden Vätern und Müttern kostenfreie Übernachtungsmöglichkeiten bei ehrenamtlichen Gastgebern. Die Besuchsschwelle für getrennt lebende Eltern wird so gesenkt und Beziehungsabbrüche werden vermieden. Die Kinder erfahren eine engere entwicklungsfördernde Eltern-Kind-Beziehung. Zusätzlich bietet das Programm betroffenen Eltern ein pädagogisches Elterncoaching, von dem Eltern und Kinder gleichermaßen profitieren.

Förderung sozial-emotionaler Kompetenzen von Kindern in der Kita
Papilio e. V.
Kooperationspartner:

Papilio e. V.

Förderprojekte:

Papilio

Gefördert seit:

2010

Förderziel:

Weitere Verbreitung des Programms Papilio in Deutschland und Etablierung eines dauerhaft tragfähigen Finanzierungskonzeptes für den Verein

Einsatz der Fördermittel:

Institutionelle Förderung des Vereins in Augsburg – insbesondere Kosten für Verbreitung und Qualitätssicherung

Website:

http://www.papilio.de/

Förderung sozial-emotionaler Kompetenzen von Kindern in der Kita

Papilio macht Prävention in Kitas. Zentral wichtig ist dabei die altersgerechte Förderung der sozial-emotionalen Kompetenzen der Kinder, denn diese schützen vor Risiken, die später zu Sucht und Gewalt führen können. Gleichzeitig sind diese Kompetenzen die Basis für eine positive Entwicklung hin zu einem eigenverantwortlichen Leben als Erwachsener.

Um möglichst viele Kinder zu erreichen, geht Papilio den Weg über die Erzieherinnen in den Kitas. Sie erlernen in einer Fortbildung die Papilio-Maßnahmen, die (wissenschaftlich nachgewiesen) die sozial-emotionalen Kompetenzen der Kinder steigern und erste Verhaltensauffälligkeiten reduzieren. Die Fachkräfte führen das Programm in ihrer Kita ein und setzen es dauerhaft im Kita-Alltag um. Dabei beziehen sie auch die Eltern mit ein. Papilio erreicht alle Kinder, aber die positiven Effekte zeigen sich besonders deutlich bei Kindern, die bereits erste Verhaltensauffälligkeiten zeigen. Zusätzlich weisen durch Papilio geförderte Kinder am Ende der ersten Schulklasse bessere Schulnoten auf.

Stärkung von Elternkompetenzen durch aufsuchende Familienbildung
Parents as Teachers – Mit Eltern Lernen (PAT) gGmbH
Kooperationspartner:

Parents as Teachers – Mit Eltern Lernen (PAT) gGmbH

Förderprojekte:

PAT – Mit Eltern Lernen

Gefördert seit:

2009

Förderziel:

Verbreitung von PAT – Mit Eltern Lernen im deutschsprachigen Raum über ein nachhaltiges Social Franchise-Modell mit degressivem Förderbedarf

Einsatz der Fördermittel:

Institutionelle Förderung der Geschäftsstelle in Nürnberg – insbesondere Kosten für Verbreitung und Qualitätssicherung

Website:

http://www.pat-mitelternlernen.org/

Stärkung von Elternkompetenzen durch aufsuchende Familienbildung

Die ersten Lebensjahre sind entscheidend für den späteren Erfolg in der Schule und im Leben, und Eltern sind die ersten und einflussreichsten Lehrer ihrer Kinder.

PAT – Mit Eltern Lernen ist ein internationales, evidenzbasiertes Hausbesuchsprogramm zur Elternbildung und frühkindlichen Förderung. Um möglichst optimale Bedingungen für eine gesunde Entwicklung der Kinder zu schaffen, werden Eltern schon ab der Schwangerschaft längerfristig begleitet. Auf der Basis einer vertrauensvollen Beziehung unterstützen Fachkräfte mit einer Zusatzqualifikation als PAT-Elterntrainer/in in regelmäßigen Kontakten die Familien bis zum 3. Lebensjahr der Kinder.

Das Programm besteht als Systemlösung aus vier wesentlichen Elementen: regelmäßige Hausbesuche, Gruppenangebote, soziale Vernetzung und Entwicklungsbeobachtung. Die Elterntrainer/innen arbeiten partnerschaftlich mit den Familien zusammen, um die Eltern-Kind-Interaktion zu stärken, ein entwicklungsorientiertes Erziehungsverhalten zu fördern und das Wohl der Familie zu gewährleisten. Der Programmansatz ist präventiv und hat zum Ziel, Vernachlässigung vorzubeugen und die Bildungschancen der Kinder zu verbessern.

Auf- und Ausbau kommunaler Präventionsketten
Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e. V.
Kooperationspartner:

Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen e. V.

Förderprojekte:

Präventionsketten in Niedersachsen - Gesund aufwachsen für alle Kinder

Gefördert seit:

2016

Förderziel:

Aufbau von Präventionsketten in 38 niedersächsischen Kommunen

Einsatz der Fördermittel:

Finanzierung von Projektkoordination, wissenschaftlicher Begleitung und projektbezogenen Sachmitteln sowie degressive finanzielle Unterstützung für kommunale Koordinierungsstellen

Website:

http://www.gesundheit-nds.de/index.php/arbeitsschwerpunkte-lvg/soziale-lage-und…

Auf- und Ausbau kommunaler Präventionsketten

Präventionsketten bieten in Kommunen ein Netz an unterstützenden Angeboten für benachteiligte Kinder und deren Familien. Wirksame Präventionsketten orientieren sich an den Praxisfeldern entlang des Lebenslaufs von Heranwachsenden und ihren Familien (Schwangerschaft, Krippe/Kita, Schule und berufliche Ausbildung), wobei alle Akteure und Institutionen der jeweiligen Praxisfelder einbezogen werden, die zu einem Aufwachsen im Wohlergehen zunächst bis zum Alter von zehn Jahren wirksam beitragen können. Gut abgestimmte und vernetzte Unterstützungsangebote – unter anderem an den Übergängen zwischen den einzelnen Institutionen und den verschiedenen Altersphasen – können über den gesamten Verlauf von Kindheit und Jugend einen entscheidenden Beitrag zur Chancengerechtigkeit von Kindern leisten. Im Rahmen des Projektes „Präventionsketten in Niedersachsen“ werden in bis zu 38 niedersächsischen Kommunen Präventionsketten aufgebaut. Hierzu wird u.a. eine Prozessbegleitung, Beratung und Fortbildung für die teilnehmenden Landkreise und Kommunen angeboten und es werden kommunale Koordinierungsstellen eingerichtet.

Stärkung von Elternkompetenzen durch Hausbesuchsprogramm
Verein a:primo
Kooperationspartner:

Verein a:primo

Förderprojekte:

schritt:weise

Gefördert seit:

2009

Förderziel:

Verbreitung von schritt:weise in der Schweiz über ein nachhaltiges Finanzierungsmodell mit degressivem Förderbedarf

Einsatz der Fördermittel:

Institutionelle Förderung der Geschäftsstelle in Winterthur – insbesondere Kosten für Verbreitung und Qualitätssicherung

Website:

https://www.a-primo.ch/de/angebote/programm-schritt-weise/uebersicht

Stärkung von Elternkompetenzen durch Hausbesuchsprogramm

schritt:weise ist ein präventives Frühförderungsprogramm für 1- bis 5-jährige Kinder in sozial benachteiligten oder bildungsfernen Familien. Das Programm schritt:weise ist auf Elternbildung mittels Modelllernen ausgerichtet. Zentraler Bestandteil des Programms sind wöchentliche Hausbesuche, die von geschulten Laiinnen durchgeführt werden, die selbst Mütter aus der Zielgruppe sind. Ein weiteres Element sind 14-tägige Gruppentreffen, bei denen soziale Kontakte geknüpft und Informationen zur Entwicklung und Erziehung der Kinder an die Eltern weitergegeben werden.

Kinder profitieren durch die täglichen Spiel- und Lernerfahrungen und erweitern ihre sprachlichen, motorischen, kognitiven, sozialen sowie emotionalen Kompetenzen. Die Eltern erhalten mehr Sicherheit im Umgang mit ihren Kindern, wodurch die Bindung zwischen Kind und Eltern gestärkt wird.  

Standard zur wirkungsorientierten Berichterstattung sozialer Organisationen
Social Reporting Initiative e. V.
Kooperationspartner:

Social Reporting Initiative e. V.

Förderprojekte:

Verbreitung und Weiterentwicklung des SRS

Gefördert seit:

2015

Förderziel:

Verbreitung, Weiterentwicklung und Etablierung des SRS in Deutschland

Einsatz der Fördermittel:

Personal- und Sachkosten des Vereins

Website:

http://www.social-reporting-standard.de

Standard zur wirkungsorientierten Berichterstattung sozialer Organisationen

Der Social Reporting Standard (SRS) ist ein Berichtsstandard für gemeinnützige Organisationen. Er wurde auf der Grundlage von Forschungsarbeiten der TU München und der Universität Hamburg von einem ehrenamtlichen Konsortium aus Stiftungen, Sozialinvestoren, Wissenschaftlern und Praktikern entwickelt.

Der SRS bietet einen einheitlichen Rahmen zur wirkungsorientierten Berichterstattung von gemeinnützigen Organisationen. Die Auridis ist Gründungsmitglied und Vorsitzende des Vereins SRI e. V. und fördert die Geschäftsstelle in Berlin.

Gesundheitsorientierte Einrichtungscoachings und Weiterbildungsangebote für Kita-Fachkräfte
symbioun e. V.
Kooperationspartner:

symbioun e. V.

Förderprojekte:

symbioun

Gefördert seit:

2015

Förderziel:

Verbreitung der Weiterbildung von Erzieherinnen und Erziehern zum/zur FacherzieherIn für Gesundheit

Einsatz der Fördermittel:

Anteilige Förderung des Vereins in Gotha – insbesondere Finanzierung der Kosten für Verbreitung und Qualitätssicherung der Angebote im Bereich Kita

Website:

http://www.symbioun.de

Gesundheitsorientierte Einrichtungscoachings und Weiterbildungsangebote für Kita-Fachkräfte

symbioun hat sich zum Ziel gesetzt, in Kita und Schule die Bedingungen für ein gesundheitsbewusstes Aufwachsen von Kindern zu verbessern. Ausgewogene Ernährung und Verpflegung, mehr Bewegung und Sport sowie Entspannung und Stressreduktion stehen im Mittelpunkt der individuellen Maßnahmenpakete. Angeboten werden Organisationsberatungen, Coachings und Weiterbildungen für Kindertagesstätten, Familienzentren und Schulen.

Im Kita-Bereich bietet symbioun Weiterbildungen für Erzieherinnen und Erzieher zum/zur FacherzieherIn für Gesundheit und ausbildungsbegleitende Organisationsentwicklungsprojekte an.

Schutz und Förderung von Kindern in Flüchtlingseinrichtungen
Deutsches Komitee für UNICEF e. V.
Kooperationspartner:

Deutsches Komitee für UNICEF e. V.

Förderprojekte:

Initiative zum Schutz von Frauen und Kindern in Flüchtlingseinrichtungen

Gefördert seit:

2016

Förderziel:

Entwicklung und Umsetzung bundesweiter Mindeststandards und deren Verbreitung in Flüchtlingseinrichtungen und Kommunen

Einsatz der Fördermittel:

Anteilige Finanzierung der Personalkosten für das aus internationalen Experten zusammengesetzte Projektteam in Berlin

Website:

https://www.unicef.de/informieren/projekte/europa-1442/deutschland-1554/fluecht…

Schutz und Förderung von Kindern in Flüchtlingseinrichtungen

Kinder verbringen häufig sechs Monate und mehr mit ihren Familien in deutschen Flüchtlingseinrichtungen. Unterkunft und Verpflegung sind gesichert, Schutz, Förderung und Teilhabe der Kinder blieben bisher jedoch weitestgehend unberücksichtigt. UNICEF verfügt über international erprobte Standards und Konzepte zum Schutz und zur frühen Bildung von Kindern in Flüchtlingseinrichtungen. Hierzu gehören Infrastrukturmaßnahmen (z.B. Child Friendly Spaces) ebenso wie erprobte Ausbildungsprogramme für haupt- und ehrenamtliche Mitarbeiter.

Bei der gemeinsam mit dem Bundesfamilienministerium gestarteten „Initiative zum Schutz von Frauen und Kindern in Flüchtlingseinrichtungen" wurden in Kooperation mit zahlreichen Akteuren Standards für deutsche Flüchtlingsunterkünfte entwickelt, um so Schutz und Bildung der dort lebenden Kinder zu gewährleisten. Für das Personal der Unterkünfte bietet UNICEF umfangreiches Schulungsmaterial und Trainings an, unter anderem zur Einrichtung von kinderfreundlichen Orten und zur entsprechenden Betreuung. Ziel der Initiative ist es, die Standards und das notwendige Know-how sowohl bei den Betreibern der Einrichtungen als auch auf kommunaler Ebene zu verankern.

Ehrenamtliche Unterstützung für Familien nach der Geburt
wellcome gGmbH
Kooperationspartner:

wellcome gGmbH

Förderprojekte:

wellcome

Gefördert seit:

2008

Förderziel:

Erhalt des Verbreitungsstandes bei gleichbleibend hohen Qualitätsstandards und Etablierung eines selbständig tragfähigen Finanzierungskonzepts

Einsatz der Fördermittel:

Anteilige Förderung der Organisation in Hamburg – insbesondere Finanzierung der Kosten für Erhalt und Qualitätssicherung des Angebots „Praktische Hilfe“

Website:

http://www.wellcome-online.de/

Ehrenamtliche Unterstützung für Familien nach der Geburt

Nach der Geburt eines Kindes stellen sich der Familie viele neue Herausforderungen. Familie, Freunde oder Nachbarn sind in diesem Moment wichtige Stützen, um diesen Herausforderungen begegnen zu können. Wer auf ein solches Netzwerk in seinem Umfeld nicht zurückgreifen kann, erhält durch wellcome eine moderne Form der Nachbarschaftshilfe.

Das Programm vermittelt ehrenamtliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Familien individuell nach der Geburt unterstützen. Sie gehen beispielsweise mit dem Säugling spazieren, spielen mit den Geschwisterkindern, begleiten bei einem Arztbesuch oder hören einfach zu. Unabhängig vom sozialen Status kann jede Familie im ersten Jahr nach der Geburt von dieser ehrenamtlichen Unterstützung profitieren.

In den Jahren 2008 bis 2013 wurden über ein Social-Franchise-Modell bundesweit über 250 wellcome-Standorte erfolgreich aufgebaut.

Förderung von Integrationsprozessen in der Kita
Deutsche Kinder- und Jugendstiftung, Regionalstelle Sachsen
Kooperationspartner:

Deutsche Kinder- und Jugendstiftung, Regionalstelle Sachsen

Förderprojekte:

Transfer WillkommensKITAs

Gefördert seit:

2017

Förderziel:

Landesweite Verbreitung des Programmes in Sachsen, insbesondere im ländlichen Raum

Einsatz der Fördermittel:

Anteilige Finanzierung der Personalkosten für das Transferteam in Dresden, degressive Finanzierung von Coaching- und Vernetzungsangeboten sowie Übernahme von transferrelevanten Sachkosten.

Website:

http://www.dkjs.de/themen/alle-programme/willkommenskitas/

Förderung von Integrationsprozessen in der Kita

Die Kita als Ort frühkindlicher Bildung für alle Kinder bietet die Chance gesellschaftlichen Zusammenhalt von Anfang an mitzuerleben und geflüchtete Kinder sowie deren Familien zu integrieren. Der Umgang mit kultureller Vielfalt, mit verschiedenen Familiensprachen und den Fluchterfahrungen der Kinder stellen pädagogische Fachkräfte vor große Herausforderungen.

Mit dem Transferprogramm WillkommensKITAs der Deutsche Kinder- und Jugendstiftung (DKJS) erhalten Kindertageseinrichtungen in Sachsen fachliche Unterstützung durch eine Kita-Begleitung vor Ort. Die pädagogischen Fachkräfte bearbeiten bedarfsorientiert ihre Themen und finden individuelle Lösungsansätze. Mit der Kita-Begleitung bauen die Kitas lokale Unterstützungsnetzwerke mit Experten auf, zum Beispiel Flüchtlingssozialarbeiter. Die Kitateams erhalten bedarfsorientiert Qualifizierung und tauschen sich im Netzwerk praxisnah aus und erwerben fachliches Wissen bei internen Fortbildungen.

Während der Programmlaufzeit reflektieren die pädagogischen Fachkräfte ihre eigene Haltung und erweitern ihre Kompetenzen für den Kitaalltag mit geflüchteten Kindern. Gemeinsam tragen sie dazu bei, den Integrationsprozess vor Ort zu gestalten und Vorurteile abzubauen.